Zwei unter drei: Kinderchaos oder Familienglück?

Zwei unter drei! Absolutes Kinderchaos oder eine schöne Idee?

Wer nach seinem ersten Kind noch weitere Kinder miteinander plant, wird sich wahrscheinlich recht bald mit der Frage nach dem bestmöglichen Zeitpunkt konfrontiert sehen.

Manchen Eltern erscheint es als die optimale Lösung, zwei Kinder innerhalb kurzer zeitlicher Abstände zu bekommen.

Eine zweite Schwangerschaft nach so kurzer Zeit ist nach Meinung vieler Ärzte und Hebammen auf jeden Fall doppelt anstrengend.

Das Baby, das man schon hat, wird auch bei einer neuen Schwangerschaft der Mutter nicht „aus Rücksicht“ eher die Nächte durchschlafen und weniger Aufmerksamkeit verlangen.

Zudem hat der Körper sich nach der ersten Schwangerschaft auch noch nicht auf seinen „normalen“ Zustand eingependelt. Erst nach einem halben Jahr nach der Geburt ist die Hormonumstellung, welche Schwangerschaft und Geburt mit sich bringen, abgeschlossen und das Gewebe wird wieder fest.

Der ideale Zeitpunkt für ein zweites Kind wäre aus medizinischer Sicht erst nach 18 bis 23 Monaten „Pause“:  Dieser Zeitraum zwischen zwei Schwangerschaften wird als ideal betrachtet, da es dann am seltensten zu Komplikationen kommt.

Wenn sich kurz nach dem ersten Kind trotzdem schon „Nummer 2“ ankündigt, gelten die allgemeinen Regeln in Bezug auf Ernährung und Verhalten während einer Schwangerschaft erst recht! Das heißt, dann gilt es besonders sich vernünftig zu ernähren, auch auf ausreichend Ruhe zu achten sowie entspannende, wohltuende Sportarten zu wählen.

Günstig ist natürlich, wenn man bei diesen auch das erste Kind mitnehmen kann, man sich also zum Beispiel für das Kangatraining entscheidet, mit dem Baby im Wagen viel Zeit in der Natur und an der frischen Luft verbringt, vielleicht auch Yoga macht.

Was bringt ein geringer Altersunterschied den Geschwisterkindern?

Geschwister, die zeitlich so nahe beieinander liegen, haben meist ein sehr ambivalentes Verhältnis zueinander. Zwischen inniger Liebe und extremer Konkurrenz bietet sich hier ein gewaltiger Spielraum!

Verstärkt wird dies noch, wenn beide Kinder das gleiche Geschlecht haben.

Nach Meinung von Psychologen ist ein Kind erst mit etwa drei Jahren so weit, dass es sich innerlich ein Stück von der Mutter lösen kann.

Weniger eifersüchtig ist ein kleines „großes Kind“ daher auf keinen Fall  –  es kann seinen Unmut nicht so gut und klar äußern, wie ein schon ein wenig älteres Kind.  Hier ist also besonderes Feingefühl vonseiten beider Eltern von enormer Bedeutung, damit es beiden Kindern gut geht.

Zwei so kleine Kinder sind für Mütter und Väter meist enorm fordernd. Mütter, die auch in der Babypause beruflich tage- oder stundenweise tätig sein möchte, erleben diese dann oft fast schon wieder als „Erholung“ vom Chaos mit den Kids zu Hause.

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