Spielend Hygienebewusstsein lernen – Teil 3

In den ersten beiden Teilen unseres Artikels erfuhren Sie alles über die Probleme und Sorgen von Uta.

Im dritten und letzten Teil von Spielend Hygienebewusstsein lernen erzählen wir Ihnen vom Happy End für die kleine Emma.

Positive Gefühle bestärken das Lernen

Die ersten, kleinen Erfolge spornten Uta an. „Ich merkte, dass mein Umschwenken in Sachen Hygiene auch bei Emma ankommt.“

„Seitdem ich keinen Druck mehr mache, ist sie sehr viel entspannter und sie kommt von sich aus auf mich zu.“

Durch Utas Verhalten wird Emma gelassener. Sie ist neugierig und hat Lust den Bereich Sauberkeit selbst zu entdecken.

„Wir haben begonnen, abends gemeinsam im Bad zu stehen. Wir putzen uns zusammen die Zähne, machen kleine Wettbewerbe, wer mehr Schaum im Mund entstehen lassen kann und probieren verschiedene Geschmacksrichtungen von Zahnpasten aus.“

„Manchmal“, verrät Uta lachend „malen wir auch Männchen aus Zahnpasta auf den Spiegel, wir spritzen uns Wasser ins Gesicht und singen Gurgel-Arien. Wir haben einfach Spaß“, bestätigt die junge Mutter gut gelaunt.

Und es scheint zu fruchten. „Emma will nun schon oft von sich aus abends ins Bad, will lustige Bad-Abenteuer erleben und Spaß mit mir haben. Wir haben eine Möglichkeit gefunden, Sauberkeit mit Spaß und Familienaktivitäten zu verbinden.“

„Und auch das zuvor extrem verhasste Baden ist inzwischen ein echtes Highlight. „Hier habe ich natürlich ebenfalls in die Trickkiste greifen müssen“, gibt Uta augenzwinkernd zu.

„Ich habe mir überlegt, was Emma Spaß machen könnte und bin schnurstracks in Drogerien sowie Supermärkten in die Duschgel- und Badezubehörabteilung gegangen.“

Dort hat Uta ein wahres El Dorado vorgefunden. „Badebomben, Körperfarben, lustiges Plastikspielzeug, Wassertierchen und duftende Bäder – all das macht die ganze Bade-Aktion spannend und lustig.“

Uta und Emma erleben seitdem blubbernde Wasserpartys.

„Während Emma in der Wanne sitzt, Körperfarben und Badebomben bestaunt, erzähle ich ihr kleine Geschichten von großen Entdeckern, entführe sie in die abenteuerliche Unterwasserwelt und verwandle sie zu einer kleinen Nixe und einer bezaubernden Meerjungfrau.“

Emma ist inzwischen kaum mehr aus dem Wasser zu bekommen. „Sie ist ganz versessen darauf, mehr von ihrer Nixe zu erfahren“, erzählt Uta froh.

Uta und Emma haben einen Weg gefunden, spielerisch und mit frechen, frischen Ideen Dinge zu lernen. „Es ist zwar mehr Aufwand, als ihr einfach zu sagen, was sie zu tun hat. Aber so erkennt Emma selbst, was sie tun möchte.“

„Sie verbindet dieses Lernen von Sauberkeit mit viel Spaß und Freude. Da kann es ruhig etwas länger dauern und mehr Arbeit bedeuten“, gibt Uta zu.

„Emma macht es gerne, sie lernt von sich aus und genießt die gemeinsame Zeit mit mir. Das denke ich mir gerne neue, aufregende Geschichten aus und wühle durch Drogerien auf der Suche nach neuen Spielsachen.“

„Wir profitieren beide davon und sind ein noch besseres Team!“

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