Gute Vorsätze – sinnvoll und hilfreich?

Regelmäßig zum Ende des Jahres ist sie wieder da: Die Frage nach dem „Welche guten Vorsätze fasse ich diesmal für das neue Jahr?!“  Am Beispiel dieses Paares sieht man, dass Vorsätze einen mitunter zweifelhaften Ruf genießen:

Marko hat diesmal keine Lust, dieses „Affentheater“, wie er es nennt, mitzumachen, und distanziert sich von jedweder Ideenfindung… Gute Vorsätze?

„Wenig sinnvoll“ sagt er. „Da beschließt du groß, mit dem Rauchen aufzuhören, erzählst es überall herum  –  und spätestens am dritten Jänner hängst du erst recht wieder mit deiner Kippe draußen am Balkon!“

„Ach was, das redest du dir nur wieder ein, damit du dir keine Gedanken über fällige Verhaltensänderungen machen musst!“ kontert seine Freundin Julia. „Du musst dir nur die Zeit nehmen, deine Vorsätze mit der richtigen Planung zu verknüpfen.“

Wer „richtig“ plant, gewinnt!

Wie sinnvoll und hilfreich sind gute Vorsätze nun wirklich? Darüber herrscht, wie so oft, eine bestimmte Uneinigkeit. Aber wie immer man dazu steht. Das Fassen guter Vorsätze sollte eigentlich nicht an bestimmte Ereignisse wie traditionellerweise Silvester gekoppelt werden.

Meist ist es sinnvoller, den Vorsätzen einen gewissen „Sinn“ zu verleihen, und sich dabei wirklich ausschließlich auf jene Dinge zu beschränken, die einem wichtig sind. So mancher vergleicht den guten Vorsatz mit einem Aal, der einem nur allzu leicht entgleitet… schwer zu fassen und noch schwerer zu halten!

Gute Coaches meinen jedoch: Einen guten Vorsatz zu fassen, ihn dann aber (wie üblich…) nicht halten zu können, sei alles andere als ein Armutszeugnis, vollkommen sinnlos und so eine Art „Scheitern“! Im Gegenteil. Einen guten Vorsatz überhaupt zu fassen, bringt einen schon weiter auf der Reise durch das Leben! Er hilft einem zu erkennen, wo die „persönliche Baustelle“ liegt, an der es noch zu arbeiten gilt.

Besondere Bedeutung kommt aber in jedem Fall der richtigen Planung zu. Halbherzig vorzugehen ist auch in diesem Bereich des Lebens wenig empfehlenswert. Denken Sie in einzelnen Schritten.

Positiv formulieren!

Wichtig ist, kleine Schritte zu gehen. Ein Vorsatz reicht! Nehmen Sie sich nicht acht gute Vorsätze vor, die Sie unmöglich alle auf einmal einhalten können. Konzentrieren Sie sich auch im Bereich der Vorsätze auf EIN Ziel  –  ein Jäger kann auch immer nur einen Hasen fangen, niemals aber fünfzehn gleichzeitig…

Achten Sie auch auf die Formulierung von Vorsätzen. Das menschliche Gehirn reagiert auf das Wort „nicht“ anders als gewünscht… Statt „Ich rauche ab Jänner 2011 nicht mehr!“ ist es besser, den Vorsatz so zu formulieren: „Ab Jänner 2011 achte ich mehr auf meine Gesundheit!“

Gewissermaßen vorprogrammiert ist Ihr Erfolg, wenn Sie Ihre Gabe, Ihre Vorstellungskraft zu aktivieren und für die geglückte Umsetzung des Vorsatzes einzusetzen, benützen. Arbeiten Sie mit der Kraft „gedanklicher Bilder“!

Gut ist auch, mit Belohnungen zu arbeiten. Wenn  Sie es schaffen, Ihren guten Vorsatz in die Tat umzusetzen, haben Sie es verdient, auch etwas Tolles dafür zu bekommen! Sei es nun ein schöner Städtetrip, traumhafte Schuhe oder ein besonderes Schmuckstück.

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