Die Schwangerschaft genießen

Gleich, ob man lange darauf gewartet hat, dass es endlich so weit ist  –  oder ob die Schwangerschaft eine echte Überraschung, und vielleicht sogar ein Schock, war:

Jetzt beginnt eine spannende Zeit, die man genießen sollte!

Nun liegen aufregende Monate vor Ihnen, die Sie auch für die Vorbereitung auf ein neues Leben zu dritt nützen sollten, und für das gemeinsame Auskosten der Vorfreude darauf.

„Eltern sein“ ist eine fordernde aber auch sehr schöne Aufgabe, die niemand „perfekt“ meistert: Perfekte Eltern gibt es höchstens im Märchenbuch! Das Bemühen, gute Eltern (oder „gut genug“) zu sein reicht.

Kinder sind echte Individuen, und als eigenständige kleine Menschen lieben sie Mama und Papa auch dann, wenn es kaum über das normale Bemühen hinausgeht.

Wichtig ist, sich für Kinder Zeit zu nehmen, ihnen auch einmal zuzuhören, und sie ernst zu nehmen. Erinnerungen an die eigene Kinderzeit, die „neuen Herausforderungen“ damals und die kindliche Gefühlswelt sind dabei durchaus hilfreich.

Elternschulen und Geburtsvorbereitung

Aber erst einmal sind Fragen der „Erziehung“ und Überlegungen, wie das Kind einmal sein wird, ohnehin gar nicht so wichtig.

Nehmen Sie sich Zeit für sich und all die Veränderungen, die nun auf sie einströmen! Schwangerschaft kann man im Grunde gut mit einer Reise vergleichen  –  in diesem Fall handelt es sich um eine Reise in einen neuen Lebensabschnitt.

Lassen Sie sich von Ihren Verwandten und Freunden, die bereits Kinder haben, erzählen, wie sie diese Zeit der Schwangerschaft und Geburt und auch die ersten Monate mit dem kleinen Schatz, erlebt haben.

Sie werden sehen, das alte Sprichwort „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen!“  wird sich einmal mehr bewahrheiten.

Nützen Sie unbedingt das Angebot der Elternschulen und der Geburtsvorbereitung, wo sie über den Schwangerschaftsverlauf sowie auf die bevorstehende Geburt und die verschiedenen Geburtsmöglichkeiten gut vorbereitet werden.

Schwangerschaftsgymnastik ist für schwangere Frauen Pflichtgegenstand! Nicht nur, wenn der Kindsvater bei der Geburt dabei sein möchte, sollte er sich unbedingt die Zeit nehmen und versuchen, dabei zu sein.

Hallo Baby!

Neben gesunder Ernährung und Sport beziehungsweise zumindest ausreichend Bewegung ist auch von Bedeutung, dass man schon jetzt die Beziehung zum Kind aufbaut.

Lassen Sie es spüren, dass Sie sich auf seine Ankunft freuen, und sprechen Sie in den letzten zwei, drei Monaten vor der Geburt auch ruhig schon mit ihm.

Kümmern Sie sich rechtzeitig um die Anschaffung der nötigen Ausstattung.

Vielleicht gibt es auch das eine oder andere, das man aus dem Verwandten- oder Bekanntenkreis übernehmen kann:

Bei Babymöbeln und eventuell auch dem Erstlingskinderwagen, beispielsweise, zahlt sich dies auf jeden Fall aus, da diese Dinge meist sehr teuer sind, aber nur kurze Zeit verwendbar. Auch Wiege und Laufgitter müssen nicht neu sein.

Babys möchten in der ersten Zeit sowieso am liebsten in der Nähe der Eltern schlafen.

Auf jeden Fall braucht das Baby erste Kleidung, ein Kinderbett (am besten aus Holz!), Badewanne, Fläschchen und Wickelmöglichkeiten (Auflage, für unterwegs eine spezielle Tasche für Windeln usw.).

Nützen Sie die Zeit des letzten Drittels der Schwangerschaft vielleicht auch für eine kleine „Babywillkommensparty“ mit Freunden und Verwandten!

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